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Aufbruchstimmung im Wilden Westen

Elspe Festival - 13.01.2012

Das Elspe Festival wird in diesem Jahr neben den traditionellen Karl-May-Festspielen verstärkt auf Konzerte und regionale Kooperationsveranstaltungen setzen. Es wird eine ansprechende Mischung aus Western-Shows, Live-Konzerten, Lesungen und anderen Events geben, die den Anspruch als „kultureller Leuchtturm der Region“ unterstreichen. Darüber hinaus investiert das Elspe Festival rund 250.000 Euro in die Modernisierung der historischen Gebäude und des Außengeländes. Der Wilde Westen bekommt einen neuen Glanz.

„Wir haben uns viel vorgenommen“, erklärt der Geschäftsführer des Elspe Festivals Oliver Bludau. „Mit mindestens zwölf Highlight-Veranstaltungen neben den traditionellen Karl-May-Festspielen und der alljährlich im Winter stattfindenden Dinnershow möchten wir klare Akzente setzen.“ Ab 2013 sollen es sogar rund achtzehn Veranstaltungen werden. Das Elspe Festival, so Bludau, wolle wachsen und seine kulturelle, soziale und wirtschaftliche Bedeutung weiter stärken. Mit immerhin rund 200.000 Besuchern pro Jahr und einer mehr als 50jährigen Tradition sei man der Region verpflichtet. Dazu gehöre auch, Kooperationen vor Ort zu suchen und mit Leben zu füllen.

So findet beispielsweise am Pfingstwochenende ein Tag der offenen Tür statt, der gemeinsam mit dem Caritas-Zentrum Lennestadt-Kirchhundem ausgerichtet wird. Die Veranstalter erwarten hierzu mehrere Tausend Besucher, die sich sowohl vor als auch hinter den Western-Kulissen amüsieren und unterhalten lassen können. „Die gesamten Eintrittsgelder werden an Camino, den Hospizdienst der Caritas, gespendet und somit einem guten Zweck zugeführt“, erklären Bludau und der Leiter des Caritas-Zentrums Jürgen Voss, der auch in die Veranstaltungs- und Programmplanungen an Pfingsten einbezogen ist.

In den Monaten Juni bis Oktober öffnet dann das Südsauerlandmuseum in Attendorn seine Pforten für eine Ausstellung der besonderen Art. „Wie Winnetou ins Sauerland kam“ lautet der Titel. „Kombiniert werden die Geschichte der Indianer Nordamerikas, der Besiedelung der USA und die Tradition der Elsper Karl-May-Festspiele“, verdeutlicht die Museumsleiterin Monika Löcken. Gezeigt werden dabei unter anderem auch Devotionalien des Elspe Festivals wie Kostüme, Filme, Requisiten und andere originalgetreue Gegenstände. Die Ausstellung richtet sich vor allem auch an Schulklassen und junge Familien. Oliver Bludau: „Der Wilde Westen lebt noch immer in vielen Herzen. Mit dieser Kooperation möchten wir Wissen vermitteln und der Verantwortung der Tradition Karl Mays gerecht werden.“

Auch im Rahmen des Olper Stadtfestes am 19. und 20. Mai wird das Elspe Festival für Aufsehen sorgen. Mit Schauspielern der aktuellen Saison, Pferden, Pyrotechnik und verschiedenen Show-Acts wird ein kleiner Vorgeschmack gegeben auf das, was ab dem 23. Juni wieder das Sauerland bewegen wird. Dann nämlich beginnt die neue Karl-May-Festspiel-Saison in Elspe. Die Besucher des Stadtfestes können dort auch alle Fragen stellen und individuelle Erfahrungen rund um die Westernkultur machen.

Darüber hinaus sind im Jahr 2012 etliche Konzerte aus verschiedenen Musikrichtungen geplant. „Wir sind vor allem, aber nicht nur Karl-May“, fasst Bludau das Konzept zusammen. Wir möchten unsere geballte Bühnentechnik, das mehr als 120.000 Quadratmeter große Festspielgelände und unsere vielseitigen Hallen und Bühnen einsetzen und ein abwechslungsreiches Programm bieten. Elspe sei Ort der Kultur und der Begegnung – und zwar das ganze Jahr über.

Um diesen Anspruch weiter zu untermauern investiert die Elspe Festival GmbH rund 250.000 Euro in die Renovierung und Modernisierung des Außengeländes und die teilweise original nachgebaute Western-Architektur auf dem Gelände. Neben dem Saloon werden auch Sloppy-Joes-Bar und einige andere Gebäude pünktlich zur Saison im neuen Glanz erstrahlen. „Das Gelände wird modernisiert. Verschiedene Bühnenrequisiten werden die Westernatmosphäre auch außerhalb der bespielten Bühnen verstärken. Auch die Grünanlagen werden mit Pflanzen bestückt, die man sonst nur aus Westernfilmen kennt. „Wir haben nur Firmen aus dem Sauerland beauftragt“, ergänzt Bludau. Wir sind ein regionales Kultur- und Wirtschaftsunternehmen und suchen auch in dieser Hinsicht die Kooperation in der Region.

Das Elspe Festival wolle in kultureller, wirtschaftlicher, touristischer und sozialer Hinsicht Verantwortung übernehmen, die Region stärken und Menschen begeistern, so Bludau abschließend.

Weitere Informationen zu den geplanten Veranstaltungen und den Aktivitäten des Elspe Festivals gibt es auch unter www.elspe.de.


Hintergrund

Die Elspe Festival GmbH ist ein inhabergeführtes, zuschussfreies Kulturunternehmen und Europas größter reiner Show- und Festivalpark. Als kultureller Leuchtturm der Region Sauerland / Südwestfalen ist das Elspe Festival vor allem berühmt für seine alljährlichen Karl-May-Festspiele, die jährlich rund 180.000 Besucher anziehen. In der über fünfzigjährigen Tradition des Unternehmens haben insgesamt schon mehr als 12,5 Millionen Zuschauer aus Nordrhein-Westfalen, Deutschland und dem angrenzenden Ausland die verschiedenen Shows, Konzerte und Events besucht. Das rund 120.000 Quadratmeter große Festspielgelände lädt insbesondere Familien zum ganztägigen Kultur- und Naturerlebnis mit allen fünf Sinnen ein. Neben der Naturbühne, auf der im Rahmen der Karl-May-Festspiele rund 60 professionelle Schauspieler – darunter auch zehn Jahre lang der berühmteste Winnetou-Darsteller Pierre Brice – und bis zu 40 Pferde für Spannung, Live-Action und Unterhaltung sorgen, verfügt das Gelände über eine Festival-Halle und mehrere Locations im Western-Stil – jeweils mit gastronomischer Rund-um-Versorgung. Das Elspe Festival steht für natürliche Live-Unterhaltung und kommt deswegen komplett ohne Karussells und Fahrgeschäfte aus. Die verschiedenen Event-Locations bieten außerhalb der eigenen Festival-Events Begegnungs- und Tagungsmöglichkeiten von 20 bis zu 4.000 Personen.

Info: Elspe Festival

Elspe Festival investiert 250.000 Euro
in Modernisierung und neues Konzept

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Pressemitteilung von Donnerstag, 29. März 2012

Den Traum vom Schauspieler wahr werden lassen

Anlässlich des 100. Todestages von Karl May veranstaltet das Elspe Festival ein Statisten-Casting – gesucht werden Siedler und Indianer Lennestadt-Elspe.

Die Karl-May-Festspiele in Elspe suchen Statisten, die die gesamte Saison live auf der Bühne stehen und Teil des Ensembles 2012 werden.
Gesucht werden für die insgesamt 52 Vorstellungen mehrere Siedler und Indianer.
Im Rahmen eines Castings am Sonntag, den 22. April in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr direkt auf dem Festspielgelände werden die besten Schauspieltalente ausgesucht. In der Jury sitzen neben dem Geschäftsführer und Old-Shatterhand-Darsteller Oliver Bludau auch Regisseur Jochen Bludau und Co-Regisseur Benjamin Armbruster.
 
"Die diesjährigen Festspiele werden etwas ganz Besonderes", erklärt Oliver Bludau. "Die Zuschauer und Schauspieler erwartet eine einmalige Winnetou-I-Inszenierung mit vielen emotionalen Momenten." Und weil in diesem Jahr auch der 100. Todestag von Karl May ist, wolle man neue Wege beschreiten. Castings seien nicht nur in, sondern böten Nachwuchstalenten auch viele Chancen. Das Elspe Festival sei wie alle Kultureinrichtungen auf Nachwuchs angewiesen. Das Casting findet am Sonntag, den 22. April von 10.00 bis 13.00 Uhr statt.

Die Bewerber müssen mindestens 16 Jahre alt sein, sollten sportlich fit sein und dürfen keine Angst vor Pferden haben. Wer als Statist ausgewählt wird, wird fester Bestandteil des Ensembles.
Das bedeutet auch, an allen 52 Spieltagen präsent zu sein und live auf der Bühne zu stehen. Außerdem werden sie an den Proben beteiligt, was zusätzlichen Zeitaufwand bedeutet.
Die diesjährige Karl-May-Saison beginnt am 23. Juni - dann ist Premiere in Elspe - und endet am 2. September. Gespielt wird täglich, außer montags und freitags. Beginn der Vorstellungen ist jeweils im 14.45 Uhr, Ende um 16.45 Uhr.
"Aber auch die Statisten brauchen Vor- und Nachbereitung", so Bludau. Deswegen sei ein Erscheinen am Spieltag jeweils im 14.00 Uhr wichtig. Am besten plane man sich den gesamten Nachmittag ein. "Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die aber wahnsinnig viel Spaß machen wird", meint Bludau abschließend. Er wünscht sich eine rege Beteiligung gerade auch von Menschen aus der Region.
 
Die Karl-May-Festspiele seien sehr international: Darsteller und Reiter aus der Ukraine, Polen, Tschechien und Amerika und professionelle Theater-, Film- und TV-Schauspieler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum sorgten für eine hohe Unterhaltungsqualität. Daneben seien aber auch immer wieder Menschen aus der Region beteiligt. Das mache das Besondere aus und zeige die Verbundenheit mit dem Sauerland, Südwestfalen und den Menschen vor Ort.

Wer sich für eine Teilnahme am Statisten-Casting interessiert, kann sich per Post oder Mail bewerben. Wer in Frage kommt, bekommt dann eine persönliche Einladung. Bewerbungsschluss ist der 13. April. Weitere Informationen über das Elspe Festival, die Karl-May-Festspiele 2012 und das Statisten-Casting gibt es unter www.elspe.de.

Elspe Festival mit erweitertem Konzept

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Wilder Westen im Südsauerlandmuseum
in Attendorn

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Elspe sucht Indianer für die Festspiele

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